Cut Of(f) The Day

Der unglaubliche Erfolg des Kalenders des letzten Jahres hat mich mit großer Freude erfüllt. Für dieses Jahr wollte ich etwas anderes machen, aber die vielstimmigen Bitten, es möge doch bitte einen neuen Kalender geben, es sei ja kaum zu erwarten... konnte ich nicht ignorieren. Also – hier ist er: mit neuem Titel jedoch, Cut of(f) the Day – wie es manche stylische Steak- und Fleischhäuser machen: es gibt eine Empfehlung für ein besonderes Stück Fleisch, das der Koch an diesem Tag speziell anbietet, eben diesen Cut of the Day. Ich liebe Wortspiele. Puns. Buns. Burgerbrot. Leuchtfarben. Leuchttürme.

Die Zeit bringt uns an Grenzen. Darüberhinaus. Zeit ist. Manchmal ist Zeit nicht. Nicht genug, oft genug. Endlos lang, besonders wenn man jung ist, öfter noch viel zu kurz, besonders, wenn man älter wird. Wofür gebe ich meine Zeit? Wer will ich sein im Leben? Und... bin ich dem heute einen Schritt, äh, einen cut, eine Scheibe näher gekommen? Cut of(f) the Day. Schneid‘ Dir ein Stück Tagesfleisch. Vegetarier, sorry. Aber es ist unser Fleisch. Unser Leben. Das ist die Scheibe, die wir uns heute abschneiden. Frisch. Einzigartig. Jeder Tag eine neue Welt. Nehmen und Geben. Soße? Pommes? Weiß ich, was ich will? Ein Sekündchen Ruhe, fühlen. Wofür schlägt mein Herz? Fenster auf! Oder nicht. Es ist Licht! Segen und Freude für jeden Tag des kommenden Jahres wünsche ich Ihnen, ein leuchtendes Herz und ein Bad in den Farben des Himmels und der Erde. Freude ist Navi. Freude leuchtet weit.

Abschied des alten Kalenders

Ein Jahr... fast verbraucht. Ist das nicht unglaublich? So viele Tage. Abgeschnitten. Gelebt. Bis zum Letzten sieht's so aus:

Der letzte Tag von 2015.