Das Gefühl von Ton

Monika ist Künstlerin. Sie macht in Ton. Und Malerei und Crossover – sie ist ein Brunnen, aus dem es nur so sprudelt. Sie wollte ein bisschen mehr als Visitenkarten. Ich bat sie, bei mir im Büro ganz spontan kleine Objekte zu modellieren, fotografierte sie ab und bearbeitete diese Bilder, so dass sie schwarzweiß druckbar waren. Wir suchten 4 Motive aus, die die Vorderseiten zieren. Die Rückseite ist mit dem Pinsel handbeschrieben, auch ihr „Zeichen“ entstand so: aus ihren 3 Initialen – mhn. A bissle bollig, wie es eben mit dem Pinsel oder in Ton geritzt so ist. Als Papier wählte ich eines, das beim Anfassen der Haptik von Ton am nächsten kam: stinksnormale Graupappe. Wenn sie will, kann sie was hinzumalen, stempeln, antackern, draufschreiben. Sowas wäre ohne eine wundervolle Druckerei, die so „Schweinereien“ mitmacht und über das Übliche, den Standard hinausgeht, nicht möglich! Danke, liebe Druckerei-Raichle.