online.

www.muckefuck.info > Wie füllt man Pixel mit Charakter? – Mit Hilfe von großartigen Auftraggebern und „Technikern“ (wobei Ehrenfelds viel mehr als das sind). Selber schauen macht schöner. Und hoffentlich lächelnd! Also erst Kaffee brühen, dann Computer an und hurra! Da sind sie... in ihrem virtuellen Zuhause.

 

und unterwegs...

Großartige Menschen und Firmen finden sich überall. Ich freue mich immer sehr, wenn mir solche begegnen. Und ganz aus dem Häuschen bin ich, wenn mich solche finden. Melanie und Andreas Oertel sind solche. Besondere. Marktoberdorfer trinken von ihnen und wenn sie im Urlaub sind, scheint es, als fehle ein dickes Stück Menschlichkeit und Begegnung dort. Sie lieben einander, lieben Kaffee, das Allgäu, die Berge und lieben, schön zu leben. Sie sind Gastgeber, wie sie im Buche stehen. Und haben enorm Geschmack. Kaffeegeschmack. Sonstigen Geschmack. Sie haben in Aitrang eine Kaffeerösterei in einem alten Bauernhof eröffnet, und ihr Erfolg schlägt bereits jetzt hohe Wellen. Die Kaffeerösterei, die mehr ist als ein Bohnenlieferant. Den Namen dafür: Muckefuck.

Jetzt sind se da, die Tonis und Anderls und Sepps in Ökoverpackung, drei Größen, mit Liebe von Hand befüllt und mit Röstdatum versehen. Hmmmm der Duft... Drei Charaktere, gemäß typischen Allgäuer Männernamen – auf die die Muckefucks stolz sind. Weil eigen und einfach und gradraus und verschieden. Kein Schnickschnack. Guter Kaffee. Auch aus den Bergen von Costa Rica, Kolumbien, Kenya und auf Packungen mit Bergen: die zeigen nämlich die Bergkette, von Muckefuck aus gesehen, aus rein technischen Gründen, weil rechts und links die Packung zu Ende ist, konnten wir die unendliche Allgäuer Berglandschaft nur ausschnittweise draufmachen. Der nächste Schritt wäre dann... Augen zu und tief einatmen: den Geruch der Bohnen und den des Kaffees, der durch die Küche zieht und sich zärtlich mit dem Geruch des Allgäus mischt. Böse, böse Gedanken, wer jetzt nur B'schütte im Sinn hat. Außerdem ist jetzt kurz Pause – fürs B'schüttefahren. Das Gras darf wachsen. Pause – niemals für Kaffee! Zurück zum Geruch des Allgäus: herb, klar, wie gefrorene Schneekristalle, Kälte und knisterndes Holz und nasse Straßen. Und jetzt wie frisch gemähtes Gras und Holz und warme Steine. Und eben wie Kaffee. Wer Glück hat wie wir und sich einen brühen kann – mit dem dampfenden Haferl in den Garten schleicht, die nackten Füße im taunassen Gras, die Vögel zwitschern hört, der mag selig sein, dass wirs gut haben.

Nachkriegsmenschen kennen das. Das war der unechte Kaffee. Der Ersatz. Eingedeutscht. Muckefuck. War mal ein Schimpfwort für mich. Nur das am Rande. Nun ist es ein Segen für die Beiden und für mich geworden und beherbergt feinst ausgesuchte Kaffeesorten, mit Leidenschaft handwerklich geröstet. Simpel. Und schwarz mit weiß spielend ist das Erscheinungsbild. Mit einem Schriftzug, der auf Visitenkarten, Briefbogen, Kuverts, Tassen und Packungen gedruckt, Paletten gebrannt und in den Himmel geschrieben wird. Schwarz auf weiß und umgekehrt. Guckt mal, wie es duftet! Kann man ab jetzt auch sehen! Mit Bergkulisse. Die „luaget“ von jedem Dorf aus anders aus, die Berge. Auf deren Geschäftsausstattung ist die Alpenkette von Aitrang, dem Sitz des Muckefuck zu sehen.

Ein Zeichen haben sie bekommen, ein Emblem mit Herzerl aus M und A entstanden.

                                                                

Schwarz weiß. Strikt schlicht, die Materialien bestimmen das jeweilige „weiß“, das auch braun sein kann. Wie schwarzer Kaffee und weiße Milch und der Sahnebraune Ton dazwischen, wenn der Espresso in die Milch kommt oder das Muckefuck-Zeichen auf Kraftpapier. Schöne Zusammenarbeit, ein Wachsen einer Marke, eines Lebenstraums darf ich begleiten – welche Ehre – und bestücken mit Ideen und Aussprüchen wie: …HOCH DIE TASSEN… Danke herzlich an Melanie und Andreas!

 

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